Schloss Angern

Wasserschloss Angern

Rundgang


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wpe3D.jpg (11958 Byte)Das Wasserschloss wurde 1736 von Christoph Daniel v.d. Schulenburg als 3-Flügel-Anlage im Rokoko-Stil erbaut. Im Jahre 1849 ersetzte Edo Graf v.d. Schulenburg das barocke Walmdach des Gebäudes durch ein flaches Zinkdach. > mehr

Sie können unser Haus im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen oder vorab angemeldeten Gruppenführungen besichtigen.

Außenanlagen

Über die Vorfahrt erreicht man das Hauptgebäude sowie die beiden Seitenflügel. Die Vorfahrt befindet sich zum Teil auf den Mauern einer mittelalterlichen Burg. Der Keller mit seinen zugemauerten Fensternischen ist noch deutlich vorhanden.
> Grundriss

Der ca. 5 ha große englische Landschaftspark, der ca. 1840 angelegt wurde und den 1743 angelegten barocken Park ablöste, ist ein Biotop für seltene Pflanzen und Tiere. Im Park finden Sie sowohl heimische als auch exotische Bäume wie Ginkgo, Sumpfzypresse, Mammutbaum, morgenländische Platane sowie zahlreiche Sträucher, wie Sanddorn und Schlehe. Außerdem können Sie einen Blick auf den idyllischen Karpfenweiher mit Sumpfzypresse werfen.

Das Gebäude ist vollständig von einem künstlich geschaffenen Wassergraben umgeben, in dem Karpfen und Rotfedern leben.

Innenräume

Der großzügige Empfang führt zu den repräsentativen Sälen des Hauses.

Sehenswert sind das barocke Treppengeländer mit stark profilierten Rechteckballustern und die barocke Wandtäfelung.

Der Gartensaal führt zum Park und zu den zwei repräsentativsten Salons des Schlosses, dem Damen- und dem Herrensalon. Sehenswert sind die noch erhaltene aufwändige vergoldete Rokoko-Stuckdecke, der Kristalllüster, die Flügeltüren sowie die Zimmerflucht mit Sichtachsen (Enfilade) durch alle Salons des Erdgeschosses und in den Park.

Vom Herrensalon gelangt man in das mit einem Marmorkamin versehene preußische Kabinett und von dort in das Säulenzimmer. Dieses ist durch Säulen mit aufwendig geschmückten Kapitalen geprägt.

Als Teil einer vermieteten Wohnung und daher nicht öffentlich zugänglich ist der ehemalige Speisesaal des Schlosses.

Im Keller sind Kreuz- und Tonnengewölbe sowie - nicht zu besichtigen - Kellerräume der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten mittelalterlichen Burg zu besichtigen.

Kirche

In der Kirche gegenüber des Schlosses ist ein Epitaph von Christoph Daniel v.d. Schulenburg, dem Erbauer des Schlosses, sowie eine alte Orgel und ein Taufstein aus Marmor zu bewundern.

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